<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>KliWinBa: Klimaneutrale Wärme in industriell geprägten Ballungsräumen: Aktuelle Meldungen</title><link>https://kliwinba.wiwi.uni-due.de/</link><description>Aktuelle Meldungen für: KliWinBa: Klimaneutrale Wärme in industriell geprägten Ballungsräumen, Universität Duisburg-Essen</description><language>de</language><image><title>KliWinBa: Klimaneutrale Wärme in industriell geprägten Ballungsräumen: Aktuelle Meldungen</title><url>https://kliwinba.wiwi.uni-due.de/_assets/668c50b535e01f6634188d2976d2bf4d/Images/ude-logo.png</url><link>https://kliwinba.wiwi.uni-due.de/</link><description>Aktuelle Meldungen für: KliWinBa: Klimaneutrale Wärme in industriell geprägten Ballungsräumen, Universität Duisburg-Essen</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Fri, 08 May 2026 12:32:54 +0200</lastBuildDate><item><title>Halbzeitbilanz des Projekts KliWinBa </title><link>https://kliwinba.wiwi.uni-due.de/aktuelles/einzelansicht/halbzeitbilanz-des-projekts-kliwinba-25477/</link><guid>https://kliwinba.wiwi.uni-due.de/goto/news/25477</guid><description>Zur Halbzeit des Forschungsprojekts KliWinBa konnten bereits wichtige Fortschritte bei der Analyse und Gestaltung der Wärmewende in urbanen und industriell geprägten Regionen erzielt werden. Gemeinsam arbeiten die Projektpartner daran, praxisnahe Lösungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu...</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zur Halbzeit des Forschungsprojekts KliWinBa konnten bereits wichtige Fortschritte bei der Analyse und Gestaltung der Wärmewende in urbanen und industriell geprägten Regionen erzielt werden. Gemeinsam arbeiten die Projektpartner daran, praxisnahe Lösungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu entwickeln und die Umsetzbarkeit verschiedener Technologien und Strategien systematisch zu bewerten.&nbsp;</p><p><strong>Aufbau einer regionalen Datengrundlage</strong>&nbsp;</p><p>Ein zentraler Schwerpunkt lag bislang auf der Erstellung einer regional hochaufgelösten Datengrundlage für Nordrhein-Westfalen. Hierzu wurden öffentliche Gebäudedaten mit weiteren Quellen kombiniert und validiert. Ergänzend stellten die Projektpartner reale Quartiersdaten bereit, wodurch Unterschiede zwischen öffentlichen und tatsächlichen Gebäudestrukturen untersucht werden konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere auf Quartiersebene deutliche Unterschiede auftreten können, die für kommunale Wärmeplanungen relevant sind.&nbsp;</p><p><strong>Entwicklung eines webbasierten Entscheidungswerkzeugs</strong>&nbsp;</p><p>Ein wesentlicher Meilenstein ist die Entwicklung eines webbasierten Analyse- und Entscheidungstools durch die Universität Duisburg-Essen. Das Tool berechnet auf Basis techno-ökonomischer Annahmen die wirtschaftlich sinnvollsten Heizoptionen für Gebäude und Quartiere. Grundlage bilden unter anderem Methoden der VDI 2067 sowie aktuelle Technologiedaten aus dem KWW-Technikkatalog.&nbsp;</p><p>Das Webtool wurde bereits öffentlich vorgestellt und stieß insbesondere bei kommunalen Vertreterinnen und Vertretern auf großes Interesse. Ziel ist ein praxisnahes Instrument, das Eigentümer:innen, Stadtwerken und Kommunen datenbasierte Unterstützung bei strategischen Entscheidungen zur Wärmewende bietet.&nbsp;</p><p><strong>Szenarien für die zukünftige Wärmeversorgung</strong>&nbsp;</p><p>Parallel dazu wurde ein projekteigener Szenariorahmen entwickelt, um unterschiedliche zukünftige Entwicklungen des Energiesystems abzubilden. Dabei werden unter anderem Energiepreise, technologische Entwicklungen und regulatorische Rahmenbedingungen berücksichtigt. Ziel ist es, robuste Strategien für die Wärmewende unter Unsicherheit zu identifizieren.&nbsp;</p><p><strong>Erweiterung des technologischen Fokus</strong>&nbsp;</p><p>Neben klassischen Technologieoptionen wurden im Projekt auch Hochtemperaturwärmepumpen sowie Tiefengeothermie untersucht. Im Projektverlauf zeigte sich zusätzlich die hohe praktische Relevanz von Fluss-Wärmepumpen für dicht besiedelte Räume. Deshalb wurde der Fokus erweitert, um Technologien stärker zu berücksichtigen, die eine hohe Übertragbarkeit auf urbane Quartiere besitzen und gleichzeitig geringere standortspezifische Risiken aufweisen.&nbsp;</p><p><strong>Austausch mit Praxis und Politik</strong>&nbsp;</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Austausch mit Praxisakteuren, Kommunen und Politik. Im Rahmen eines Workshops zur Wärmewende in Ballungsräumen diskutierten Projektpartner und externe Expertinnen und Experten zentrale Herausforderungen bei der Umsetzung klimaneutraler Wärmeversorgung.&nbsp;</p><p>Darüber hinaus wurden erste Handlungsempfehlungen für regulatorische Rahmenbedingungen erarbeitet. Im Fokus standen insbesondere praktische Herausforderungen bei der Umsetzung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sowie bestehende Hemmnisse innerhalb aktueller Förderstrukturen.&nbsp;</p><p><strong>Ausblick auf die zweite Projekthälfte</strong>&nbsp;</p><p>In der zweiten Hälfte des Projekts stehen insbesondere die Weiterentwicklung der bisherigen Ergebnisse sowie deren stärkere praktische Anwendung im Fokus.&nbsp;</p><ul style="margin-left:0px;"><li style="margin-left:24px;" data-list-item-id="e323358b5819a43511896997c6d2e1568"><p style="margin-left:0px;">Das entwickelte Webtool soll öffentlich zugänglich gemacht und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Ziel ist es, ein dauerhaft nutzbares und praxisnahes Entscheidungsinstrument für Eigentümer:innen, Kommunen, Stadtwerke und weitere Akteure der Wärmewende bereitzustellen.&nbsp;</p></li><li style="margin-left:24px;" data-list-item-id="eb97a1286001bd311d57841deac9ca3eb"><p style="margin-left:0px;">Darüber hinaus werden die betrachteten Technologiealternativen vertieft untersucht und durch konkrete Fallstudien ergänzt. Neben Hochtemperaturwärmepumpen, Tiefengeothermie und Fluss-Wärmepumpen rücken künftig auch flexible KWK-PtG-Speicherkonzepte stärker in den Fokus der Analysen.&nbsp;</p></li><li style="margin-left:24px;" data-list-item-id="e05cc4d0a659ecaaafb681689f87c29d1"><p style="margin-left:0px;">Zusätzlich sollen die systemischen Auswirkungen der unterschiedlichen Technologie- und Transformationspfade auf das Energiesystem deutschlandweit untersucht werden. Dabei stehen insbesondere Wechselwirkungen zwischen Wärme-, Strom- und Wasserstoffsystem im Mittelpunkt.&nbsp;</p></li><li style="margin-left:24px;" data-list-item-id="ea56f6ca6df90ce96fe84684ae9a53c44"><p style="margin-left:0px;">Weiterhin werden im Projektverlauf konkrete Handlungsempfehlungen für relevante Stakeholder erarbeitet. Diese richten sich unter anderem an Kommunen, Energieversorger, Wohnungswirtschaft sowie politische Entscheidungsträger und sollen zur praxisnahen Gestaltung der Wärmewende beitragen. Zu diesem Zweck ist zusätzlich ein weiterer Workshop geplant.&nbsp;</p></li></ul><p>Das Projekt KliWinBa verfolgt damit weiterhin das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Anforderungen zu verbinden und einen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Wärmewende in urbanen Räumen zu leisten.&nbsp;</p>]]></content:encoded><author>lisa.sieger@uni-due.de</author><pubDate>Fri, 08 May 2026 12:32:54 +0200</pubDate></item><item><title>Austausch zwischen UDE, DVV und der GEBAG</title><link>https://kliwinba.wiwi.uni-due.de/aktuelles/einzelansicht/austausch-zwischen-ude-dvv-und-der-gebag-25475/</link><guid>https://kliwinba.wiwi.uni-due.de/goto/news/25475</guid><description>Am 24. März 2026 fand ein Treffen zwischen den Projektbeteiligten der UDE, DVV und der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH statt. Im Fokus stand ein Austausch zum im Projekt entwickelten Tool zur Wirtschaftlichkeitsberechnung von Heizsystemen mit einer beispielhaften Anwendung auf Quartiere aus...</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. März 2026 fand ein Treffen zwischen den Projektbeteiligten der UDE, DVV und der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH statt. Im Fokus stand ein Austausch zum im Projekt entwickelten Tool zur Wirtschaftlichkeitsberechnung von Heizsystemen mit einer beispielhaften Anwendung auf Quartiere aus dem Bestand der GEBAG.&nbsp;</p><p>Wir bedanken uns für den spannenden Austausch und die gewonnenen Informationen, die zur Weiterentwicklung des Tools beitragen.&nbsp;</p>]]></content:encoded><author>lisa.sieger@uni-due.de</author><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 12:09:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>
